Lebergesundheit multiperspektivisch verstehen
Westliche Medizin · TCM · Ayurveda · Naturheilkunde — im Dialog.
Eine persönliche Recherche-Reise. Ich bemühe mich, die Gemeinsamkeiten zu finden und folge dem Konsens, um ihn für mich zu evaluieren.
Glossar
180 Einträge
Readiness Ruler
Kapitel 1Skala von 0-10 aus der Motivierenden Gespraechsfuehrung, die Veraenderungsbereitschaft sichtbar macht und Ambivalenz in Handlungsenergie umwandelt.
Kognitive Dissonanz
Kapitel 2Das innere Knirschen, wenn Ueberzeugungen und Verhalten sich widersprechen - dein Gehirn mag keine Widersprueche und reagiert mit kreativem Rationalisieren.
Dickens Pattern
Kapitel 3Visualisierungstechnik, die durch emotionale Zeitreise in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft tiefe Veraenderungsmotivation erzeugt.
4-7-8-Atmung
Kapitel 5Atemtechnik mit Rhythmus 4-7-8 Sekunden - das verlängerte Ausatmen aktiviert den Parasympathikus und beruhigt das Nervensystem in Minuten.
Automatische Gedanken
Kapitel 6Blitzschnelle, unwillkuerliche Gedanken, die sich wie Fakten anfuehlen und deine Stimmung steuern, ohne dass du sie bewusst denkst.
Kognitive Verzerrungen
Kapitel 7Systematische Denkfehler, die deine Wahrnehmung in eine negative Richtung verschieben - evolutionaer sinnvolle Abkuerzungen, die in modernen Kontexten feuern.
Sokratischer Dialog
Kapitel 8Fragetechnik der KVT, die durch gezielte Fragen zur eigenen Erkenntnis fuehrt - Fragen wirkungen staerker als Gegenargumente.
Interozeptions-Training
Kapitel 10Gezieltes Training des sechsten Sinnes nach innen - Herzschlag, Atmung und Muskelspannung bewusst wahrnehmen, ohne sie als Gefahr zu bewerten.
Leberguide
75 Einträge
Lebergesundheit Basics
Kapitel 1Lebergesundheit Basics ist ein Einsteigerkurs, der die Grundlagen der Leberfunktion und ihrer Erhaltung verständlich vermittelt.
Grundlagen verstehen
Kapitel 1Die Lebergrundlagen erklären, welche Aufgaben die Leber im Stoffwechsel erfüllt, wie sie dabei arbeitet und warum der moderne Lebensstil dieses zentrale Entgiftungsorgan besonders belastet.
Ernährung - Die Basis der Lebergesundheit
Kapitel 2Leberfreundliche Ernährung ist die gezielte Lebensmittelauswahl, die das Organ schützt und entlastet statt belastet, und bildet damit die Grundlage einer dauerhaften Lebergesundheit.
Heilpflanzen für die Leber
Kapitel 3Heilpflanzen für die Leber sind Gewächse wie Mariendistel, Bitterstoffe und Kurkuma, deren Inhaltsstoffe die Leberfunktion unterstützen und das Organ vor Schäden schützen können.
Lebensweise - Alltag leberfreundlich gestalten
Kapitel 4Eine leberfreundliche Lebensweise ist die bewusste Gestaltung von Schlaf, Bewegung, Stressregulation und Wärme im Alltag, um die Leber zu entlasten und ihre Regeneration zu fördern.
Supplements - Sinnvolle Ergänzung oder teurer Urin?
Kapitel 5Leber-Supplements sind Nahrungsergänzungsmittel, die das Organ gezielt unterstützen sollen, wobei ihr tatsächlicher Nutzen je nach Wirkstoff stark schwankt und kritisch zu prüfen ist.
Fallstricke und Irrwege
Kapitel 6Fallstricke und Irrwege sind verbreitete Fehlannahmen und kontraproduktive Praktiken rund um die Lebergesundheit, etwa sogenannte Leberreinigungen, die mehr schaden als nützen.
Der 4-Wochen-Plan
Kapitel 7Der 4-Wochen-Plan ist ein strukturierter, alltagstauglicher Vier-Wochen-Ablauf, der die Erkenntnisse aller Leberguide-Kapitel in konkrete, schrittweise umsetzbare Maßnahmen für die Lebergesundheit übersetzt.
Digital Monk
48 Einträge
Die Dopamin-Falle: Wie Tech-Giganten dein Gehirn hacken
Kapitel 1Die Dopamin-Falle ist ein neurologischer Manipulationsmechanismus, mit dem Tech-Konzerne über gezielte Belohnungsreize das Belohnungssystem des Gehirns ausnutzen und Smartphone-Sucht erzeugen.
Digital Overwhelm Test: Bist du bereits süchtig? Der ehrliche Selbstcheck
Kapitel 2Digital Overwhelm ist ein Zustand digitaler Überforderung, der sich in sieben Stadien entwickelt und mittels eines wissenschaftlich fundierten Selbsttests auf beginnende Mediensucht hin überprüft werden kann.
Smartphone-Entzug: Die 30-Tage Heilung
Kapitel 3Der Smartphone-Entzug ist ein strukturierter, wissenschaftlich fundierter 30-Tage-Plan, der schrittweise von zwanghafter Smartphone-Nutzung zu einem freien, bewussten Umgang mit dem Gerät führt.
Digital Detox Familie: Warum alleine scheitert und wie alle mitmachen
Kapitel 4Der Familien-Digital-Detox ist ein gemeinsamer 14-Tage-Prozess, bei dem die ganze Familie statt eines Einzelnen den Medienkonsum reduziert, weil individuelle Versuche an der häuslichen Dynamik scheitern.
Feierabend Digital Detox: Wie ein Vater seine Familie durch Waldspaziergänge zurückgewann
Kapitel 5Der Feierabend-Digital-Detox ist eine Alltagspraxis, die digitale Abendzeit bewusst durch Naturerfahrung, Familienpräsenz und kurze Achtsamkeitsübungen ersetzt, um digitale Flucht in echte Gegenwart zu wandeln.
Rückfall Digital Detox: Warum Scheitern der Schlüssel zum Erfolg ist
Kapitel 6Rückfallmanagement im Digital Detox ist der Umgang mit wiederholtem Scheitern, der Rückfälle nicht als Versagen, sondern als Lernquelle über die eigene Selbstsabotage und als Weg zu nachhaltiger Veränderung begreift.
TikTok Brain: Wenn 15 Sekunden dein Gehirn umbauen
Kapitel 7TikTok Brain bezeichnet die durch Kurzvideo-Algorithmen geprägte Aufmerksamkeitsstruktur, bei der das Gehirn sich an 15-Sekunden-Intervalle gewöhnt und längere Konzentration zunehmend schwerfällt.
Die Vergleichsfalle: Instagram und das perfekte Leben
Kapitel 8Die Vergleichsfalle ist ein psychologischer Mechanismus sozialer Medien, bei dem das ständige Vergleichen mit gefilterten Idealbildern Unzufriedenheit erzeugt, die das blosse Löschen einer App nicht behebt.
Angst
42 Einträge
Was ist Angst - und was ist sie nicht?
Kapitel 1Angst ist ein evolutionär konserviertes Bewertungssystem, das unspezifisch auf künftige Bedrohung reagiert - kein Defekt, sondern ein Alarmsystem.
Angst, Furcht, Panik, Nervosität - die Begriffshierarchie
Kapitel 2Vier verwandte Begriffe, vier unterschiedliche Phänomene: Furcht, Angst, Panik und Nervosität werden trennscharf definiert - phänomenologisch und klinisch.
Die Neurobiologie der Angst - Amygdala, Insula, präfrontaler Cortex
Kapitel 3Die neurobiologische Landkarte der Angst: ein verteiltes Netzwerk aus Amygdala, Insula, präfrontalem Cortex und BNST - jenseits des Amygdala-Hijack-Narrativs.
Das Toleranzfenster - Siegels Modell und seine Grenzen
Kapitel 4Das Toleranzfenster beschreibt den Arousal-Bereich, in dem Integration möglich ist - ein nützliches pädagogisches Bild mit empirischen Lücken.
Polyvagal-Theorie - was bleibt nach Grossman und Taylor?
Kapitel 5Die Polyvagal-Theorie ist als evolutionäres Modell widerlegt, als klinische Heuristik aber weiterhin einsetzbar - eine nüchterne Einordnung der Kritik.
ICD-11 F40-F48 - die neue Systematik im Überblick
Kapitel 6ICD-11 kodiert Angststörungen neu, trennt Zwang und PTSD aus dem Angst-Cluster ab und führt Codes für komplexe PTSD ein - mit klinisch umstrittenen Folgen.
Generalisierte Angststörung - wenn die Sorge selbst zum Problem wird
Kapitel 7Die generalisierte Angststörung (GAS) ist gekennzeichnet durch chronische, gegenstandslose Sorge - oft als Depression, Burnout oder Stress fehldiagnostiziert.
Panikstörung und Panikattacke - die 10 Minuten, die alles verändern
Kapitel 8Eine Panikattacke ist ein plötzlicher, zeitlich diskreter Angst-Peak mit autonomen Symptomen - diagnostisch abgrenzbar von anderen Angstformen und akut behandelbar.
TRANSFORM
33 Einträge
SpinOff S-01: Werte-Profiling
Kapitel 1SpinOff S-01 ist ein Werte-Profiling nach dem ACT-Modell, das Teilnehmern hilft, eigene Werte zu sortieren, wenn sie nur wissen, was sie nicht wollen.
Modul 1.1: Standortbestimmung
Kapitel 1Modul 1.1 ist eine strukturierte Selbsteinschätzung, die mit dem Readiness Ruler aus dem Motivational Interviewing die eigene Veränderungsbereitschaft erfasst.
Modul 2.1: Psychoedukation - Das Betriebssystem verstehen
Kapitel 1Modul 2.1 ist eine psychoedukative Einheit, die die Grundmechanismen von Angst, Überzeugungen und Gewohnheiten als das innere Betriebssystem des Menschen verständlich macht.
Modul 3.1: Angsthierarchie + Erwartungsprotokoll
Kapitel 1Modul 3.1 ist eine Einheit zum Aufbau einer Angsthierarchie und eines Erwartungsprotokolls, die mit expliziten Erwartungen die Grundlage für die spätere Exposition legt.
Modul 5.1: Hochrisiko-Mapping
Kapitel 1Modul 5.1 ist eine Kurseinheit, die eine persönliche Rückfall-Landkarte erstellt und kritische Situationen, emotionale Zustände und soziale Auslöser systematisch identifiziert, um Rückfallrisiken vorbeugend zu erkennen.
SpinOff S-02: Motivationale Blockaden
Kapitel 2Motivationale Blockaden sind antriebshemmende Zustände wie bei Depression oder gelernter Hilflosigkeit, denen mit dem Ansatz der Behavioral Activation begegnet wird.
Modul 1.2: Werteklärung
Kapitel 2Modul 1.2 ist eine ACT-basierte Werte-Exploration, die nicht fragt, was man loswerden will, sondern wofür man im Leben einstehen möchte.
Modul 3.2: Kinotechnik für belastende Erinnerungen
Kapitel 2Modul 3.2 ist eine geführte VK-Dissoziation nach der Rewind-Technik, die belastende Erinnerungen durch distanzierte Betrachtung entschärft.
Notfallvorsorge
20 Einträge
Der Auslöser
Kapitel 1Der Auslöser ist der gedankliche Anstoß, durch den eine offizielle Empfehlung zur Krisenvorsorge zur persönlichen Auseinandersetzung mit der eigenen Notfallvorbereitung wird.
Die optimale Grundliste
Kapitel 2Die Grundliste ist das nach einer 3-Tier-Strategie strukturierte Basis-Sortiment der Notfallbevorratung, das die behördliche BBK-Checkliste zu einem praxistauglichen Vorrat weiterentwickelt.
Nährstoffabdeckung
Kapitel 3Nährstoffabdeckung bezeichnet die ausgewogene Versorgung mit essentiellen Nährstoffen im Notvorrat, die Mangelerscheinungen während einer länger andauernden Krise vermeidet.
Wildkräuter - kostenlose Ergänzung aus der Natur
Kapitel 4Wildkräuter sind frei in der Natur wachsende essbare Pflanzen, die als kostenlose, nährstoffreiche Ergänzung den Notvorrat erweitern — sofern man sie sicher bestimmen kann.
Kochen ohne Strom
Kapitel 6Kochen ohne Strom ist die Zubereitung von Nahrung mit stromunabhängigem Equipment, die im Krisenfall warme Mahlzeiten ermöglicht und besondere Sicherheitsregeln erfordert.
Vom Notfall zur Basisernährung
Kapitel 7Vom Notfall zur Basisernährung beschreibt den Übergang, bei dem der Notvorrat durch FIFO-Rotation zum alltäglich genutzten, ständig erneuerten Grundbestand wird.
Beriberi
Vitamin-B1-Mangelkrankheit mit neurologischen und kardiovaskulären Symptomen - historisch die 'Reiskrankheit' Asiens.
DHA (Docosahexaensäure)
Langkettige Omega-3-Fettsäure, essenziell für Gehirn, Augen und Entzündungshemmung.
Modul 2.5: Interozeptive Awareness - Einführung
20 Einträge
4-7-8-Atmung
Atemtechnik mit Rhythmus 4-7-8 Sekunden - das verlängerte Ausatmen aktiviert den Parasympathikus und beruhigt das Nervensystem in Minuten.
ABC-Protokoll
Analysemethode aus der REBT: Activating Event (A), Belief (B) und Consequence (C) aufdecken, um zu zeigen, dass nicht das Ereignis, sondern die Überzeugung die emotionale Reaktion verursacht.
Alexithymie
Alexithymie ist ein Persönlichkeitsmerkmal auf einem Spektrum, das die Schwierigkeit beschreibt, eigene Emotionen wahrzunehmen, zu unterscheiden und sprachlich auszudrücken.
Anteriore Insula
Hirnregion im Übergang zwischen Frontal- und Temporallappen, die Körpersignale ins Bewusstsein übersetzt — der neurologische Sitz der Interozeption, des Körpergefühls und emotionaler Selbstwahrnehmung.
Automatische Gedanken
Blitzschnelle, unwillkuerliche Gedanken, die sich wie Fakten anfuehlen und deine Stimmung steuern, ohne dass du sie bewusst denkst.
Body Scan
Achtsamkeitsuebung aus dem MBSR-Programm, bei der du systematisch mit wacher Aufmerksamkeit durch deinen Koerper wanderst.
Interozeptions-Training
Gezieltes Training des sechsten Sinnes nach innen - Herzschlag, Atmung und Muskelspannung bewusst wahrnehmen, ohne sie als Gefahr zu bewerten.
Parasympathikus
Der Erholungsmodus des Nervensystems - laesst Herzschlag sinken, Verdauung laufen und Muskeln entspannen, aktivierbar durch langsames Ausatmen.
01 03 Dickens Pattern
18 Einträge
Amygdala
Der Mandelkern ist das Angst- und Stresszentrum des Gehirns. Bei Smartphone-Entzug wird er hyperaktiv und erzeugt übersteigerte Angstreaktionen.
Behavioral Activation
Verhaltensaktivierung: Therapeutischer Ansatz bei Depression der den Teufelskreis aus Rueckzug und Lustlosigkeit durch geplante, wertebezogene Aktivitaet durchbricht.
Dickens Pattern
Visualisierungstechnik, die durch emotionale Zeitreise in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft tiefe Veraenderungsmotivation erzeugt.
Exposition
Das bewusste Aufsuchen von Angstsituationen, um dem Nervensystem zu zeigen dass die befuerchtete Katastrophe ausbleibt - der wirksamste Weg aus der Vermeidung.
Kognitive Dissonanz
Das innere Knirschen, wenn Ueberzeugungen und Verhalten sich widersprechen - dein Gehirn mag keine Widersprueche und reagiert mit kreativem Rationalisieren.
Nucleus Accumbens
Das Belohnungszentrum des Gehirns, das bei jeder Benachrichtigung, jedem Like und jedem Scroll feuert - und bei digitaler Überstimulation abstumpft.
Vagusnerv
Der Vagusnerv ist der zehnte Hirnnerv und Hauptnerv des parasympathischen Nervensystems, der das Gehirn mit fast allen inneren Organen verbindet und Herzfrequenz, Verdauung, Entzündung und soziale Verbundenheit reguliert.
SpinOff S-02: Motivationale Blockaden
Motivationale Blockaden sind antriebshemmende Zustände wie bei Depression oder gelernter Hilflosigkeit, denen mit dem Ansatz der Behavioral Activation begegnet wird.
Modul 4.4: Interozeptive Vertiefung
18 Einträge
Affect Labeling
Gefühle in Worte fassen reduziert messbar die Amygdala-Aktivierung — 'Name it to tame it' ist Neurowissenschaft, nicht nur Volksweisheit.
Alexithymie
Alexithymie ist ein Persönlichkeitsmerkmal auf einem Spektrum, das die Schwierigkeit beschreibt, eigene Emotionen wahrzunehmen, zu unterscheiden und sprachlich auszudrücken.
Amygdala
Der Mandelkern ist das Angst- und Stresszentrum des Gehirns. Bei Smartphone-Entzug wird er hyperaktiv und erzeugt übersteigerte Angstreaktionen.
Anteriore Insula
Hirnregion im Übergang zwischen Frontal- und Temporallappen, die Körpersignale ins Bewusstsein übersetzt — der neurologische Sitz der Interozeption, des Körpergefühls und emotionaler Selbstwahrnehmung.
Body Scan
Achtsamkeitsuebung aus dem MBSR-Programm, bei der du systematisch mit wacher Aufmerksamkeit durch deinen Koerper wanderst.
Embodied Cognition
Forschungsrichtung, die zeigt dass Denken nicht nur im Kopf stattfindet - Haltung, Gesten und Koerperwahrnehmung formen Gedanken und Gefuehle mit.
Exposition
Das bewusste Aufsuchen von Angstsituationen, um dem Nervensystem zu zeigen dass die befuerchtete Katastrophe ausbleibt - der wirksamste Weg aus der Vermeidung.
Hochrisiko-Situationen
Vorhersagbare Kontexte, in denen die Rueckfallgefahr besonders hoch ist - sie zu kennen ist der groesste strategische Vorteil der Rueckfallpraevention.
Modul 2.1: Psychoedukation - Das Betriebssystem verstehen
16 Einträge
ABC-Protokoll
Analysemethode aus der REBT: Activating Event (A), Belief (B) und Consequence (C) aufdecken, um zu zeigen, dass nicht das Ereignis, sondern die Überzeugung die emotionale Reaktion verursacht.
Amygdala
Der Mandelkern ist das Angst- und Stresszentrum des Gehirns. Bei Smartphone-Entzug wird er hyperaktiv und erzeugt übersteigerte Angstreaktionen.
Angst-Sensitivität
Die Angst vor den Symptomen der Angst selbst — wenn Herzrasen nicht als normale Stressreaktion gilt, sondern als Zeichen drohenden Herzinfarkts.
Automatische Gedanken
Blitzschnelle, unwillkuerliche Gedanken, die sich wie Fakten anfuehlen und deine Stimmung steuern, ohne dass du sie bewusst denkst.
Kognitive Verzerrungen
Systematische Denkfehler, die deine Wahrnehmung in eine negative Richtung verschieben - evolutionaer sinnvolle Abkuerzungen, die in modernen Kontexten feuern.
Neuroplastizität
Die Fähigkeit des Gehirns, sich lebenslang umzustrukturieren - neuronale Verbindungen zu stärken, zu schwächen oder neu zu bilden. Die wissenschaftliche Grundlage dafür, dass digitale Abhängigkeit heilbar ist.
Psychoedukation
Systematische Wissensvermittlung über psychische Störungen an Betroffene und Angehörige — der erste und unverzichtbare Schritt jeder evidenzbasierten Psychotherapie.
Sokratischer Dialog
Fragetechnik der KVT, die durch gezielte Fragen zur eigenen Erkenntnis fuehrt - Fragen wirkungen staerker als Gegenargumente.
Modul 5.2: AVE-Entschärfung
16 Einträge
AVE (Abstinence Violation Effect)
Die Selbstverurteilung nach einem Ausrutscher, die oft schlimmer wirkt als der Ausrutscher selbst und eine Abwaertsspirale ausloesen kann.
Hochrisiko-Situationen
Vorhersagbare Kontexte, in denen die Rueckfallgefahr besonders hoch ist - sie zu kennen ist der groesste strategische Vorteil der Rueckfallpraevention.
Implementation Intentions
Wenn-Dann-Plaene, die ein gewuenschtes Verhalten an eine konkrete Situation koppeln und die Luecke zwischen Absicht und Handlung schliessen.
Lapse vs. Relapse
Lapse ist ein einzelner Ausrutscher, Relapse die vollstaendige Rueckkehr - was den Lapse zum Relapse macht, ist die Geschichte, die man sich danach erzaehlt.
Selbstmitgefuehl
Selbstmitgefühl ist ein von Kristin Neff etabliertes psychologisches Konstrukt aus drei Komponenten — Selbstfreundlichkeit, gemeinsamem Menschsein und Achtsamkeit —, das den freundlichen Umgang mit sich selbst in schwierigen Momenten beschreibt.
SpinOff S-05: Selbstmitgefühl (CFT)
Selbstmitgefühl ist im Compassion-Focused-Therapy-Ansatz nach Gilbert die wohlwollende Haltung sich selbst gegenüber, die Selbstkritik als überholte Sicherheitsstrategie ablöst.
SpinOff S-13: Sucht-Rückfallmanagement
SpinOff S-13 ist ein erweitertes Rückfallpräventions-Modul, das Craving-Management und Urge Surfing nach Marlatt zur Bewältigung von Suchtverlangen vermittelt.
Rückfall Digital Detox: Warum Scheitern der Schlüssel zum Erfolg ist
Rückfallmanagement im Digital Detox ist der Umgang mit wiederholtem Scheitern, der Rückfälle nicht als Versagen, sondern als Lernquelle über die eigene Selbstsabotage und als Weg zu nachhaltiger Veränderung begreift.
Modul 1.4: Erste Regulationsübung
15 Einträge
4-7-8-Atmung
Atemtechnik mit Rhythmus 4-7-8 Sekunden - das verlängerte Ausatmen aktiviert den Parasympathikus und beruhigt das Nervensystem in Minuten.
Amygdala
Der Mandelkern ist das Angst- und Stresszentrum des Gehirns. Bei Smartphone-Entzug wird er hyperaktiv und erzeugt übersteigerte Angstreaktionen.
Barorezeptoren
Drucksensoren in Blutgefäßwänden, die den Blutdruck messen und über den Vagusnerv ans Gehirn melden — der Mechanismus hinter dem Baroreflex und der Herzratenvariabilität.
Coherent Breathing (Resonanzatmung)
Langsames, rhythmisches Atmen mit 5-6 Atemzügen pro Minute, das den Baroreflex stimuliert, die Herzratenvariabilität maximiert und das Gleichgewicht des autonomen Nervensystems fördert.
Cortisol
Das körpereigene Stresshormon, produziert in den Nebennieren, abgebaut in der Leber - im Gleichgewicht lebenswichtig, chronisch erhöht problematisch für Stoffwechsel und Lebergesundheit.
Dickens Pattern
Visualisierungstechnik, die durch emotionale Zeitreise in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft tiefe Veraenderungsmotivation erzeugt.
Exposition
Das bewusste Aufsuchen von Angstsituationen, um dem Nervensystem zu zeigen dass die befuerchtete Katastrophe ausbleibt - der wirksamste Weg aus der Vermeidung.
Parasympathikus
Der Erholungsmodus des Nervensystems - laesst Herzschlag sinken, Verdauung laufen und Muskeln entspannen, aktivierbar durch langsames Ausatmen.
Modul 3.3: Exposition nach Inhibitory Learning
15 Einträge
Affect Labeling
Gefühle in Worte fassen reduziert messbar die Amygdala-Aktivierung — 'Name it to tame it' ist Neurowissenschaft, nicht nur Volksweisheit.
Amygdala
Der Mandelkern ist das Angst- und Stresszentrum des Gehirns. Bei Smartphone-Entzug wird er hyperaktiv und erzeugt übersteigerte Angstreaktionen.
Angsthierarchie
Eine persoenliche Rangliste von Angstsituationen von leicht bis extrem - der Fahrplan fuer schrittweise Konfrontation.
Erwartungsverletzung
Der therapeutische Kern jeder Angsttherapie - die befuerchtete Katastrophe tritt nicht ein, und das Gehirn aktualisiert seine Gefahrenbewertung.
Exposition
Das bewusste Aufsuchen von Angstsituationen, um dem Nervensystem zu zeigen dass die befuerchtete Katastrophe ausbleibt - der wirksamste Weg aus der Vermeidung.
Inhibitory Learning Model
Das moderne Expositionsmodell von Michelle Craske: Angsttherapie funktioniert nicht durch Loeschen alter Angsterinnerungen, sondern durch Aufbau einer staerkeren Sicherheitserinnerung daneben.
Inhibitory Learning Model
Psychologisches Modell der Expositionstherapie nach Craske – Angst wird nicht gelöscht, sondern durch neues Hemmlernen überschrieben. Grundlage moderner Expositionstherapie.
Mastery Experience
Eigene Bewältigungserfolge bei herausfordernden Aufgaben sind laut Albert Bandura die stärkste Quelle für Selbstwirksamkeitsüberzeugungen — stärker als Lob, Vorbilder oder Ermutigung.
Modul 3.5: PMR-Vertiefung + Integration
15 Einträge
4-7-8-Atmung
Atemtechnik mit Rhythmus 4-7-8 Sekunden - das verlängerte Ausatmen aktiviert den Parasympathikus und beruhigt das Nervensystem in Minuten.
Angsthierarchie
Eine persoenliche Rangliste von Angstsituationen von leicht bis extrem - der Fahrplan fuer schrittweise Konfrontation.
Cortisol
Das körpereigene Stresshormon, produziert in den Nebennieren, abgebaut in der Leber - im Gleichgewicht lebenswichtig, chronisch erhöht problematisch für Stoffwechsel und Lebergesundheit.
Erwartungsverletzung
Der therapeutische Kern jeder Angsttherapie - die befuerchtete Katastrophe tritt nicht ein, und das Gehirn aktualisiert seine Gefahrenbewertung.
Exposition
Das bewusste Aufsuchen von Angstsituationen, um dem Nervensystem zu zeigen dass die befuerchtete Katastrophe ausbleibt - der wirksamste Weg aus der Vermeidung.
Habit Stacking
Eine neue Gewohnheit an eine bestehende koppeln - das Autopilot-Verhalten wird zum automatischen Ausloser fuer das Neue.
Implementation Intentions
Wenn-Dann-Plaene, die ein gewuenschtes Verhalten an eine konkrete Situation koppeln und die Luecke zwischen Absicht und Handlung schliessen.
Kinotechnik
Imaginative Technik, bei der du belastende Erinnerungen wie einen Film von aussen betrachtest, um ihre emotionale Ladung zu reduzieren.
Modul 1.1: Standortbestimmung
13 Einträge
Dopamin
Das "Haben-Wollen-Hormon" des Gehirns - nicht das Glückshormon, sondern der neurochemische Treibstoff hinter Motivation, Verlangen und digitaler Abhängigkeit.
Readiness Ruler
Skala von 0-10 aus der Motivierenden Gespraechsfuehrung, die Veraenderungsbereitschaft sichtbar macht und Ambivalenz in Handlungsenergie umwandelt.
SpinOff S-02: Motivationale Blockaden
Motivationale Blockaden sind antriebshemmende Zustände wie bei Depression oder gelernter Hilflosigkeit, denen mit dem Ansatz der Behavioral Activation begegnet wird.
Meta-Analyse: Motivational Interviewing Wirksamkeit
Eine Meta-Analyse zur Wirksamkeit von Motivational Interviewing ist ein systematischer Review, der die gesammelten Studiendaten zur Beratungsmethode statistisch zusammenfasst und gegen Standardbehandlungen vergleicht.
Readiness Ruler Validierungsstudie
Die Readiness-Ruler-Validierungsstudie ist eine wissenschaftliche Untersuchung, die das Messinstrument zur Veränderungsbereitschaft an englischen Arztpraxen und US-amerikanischen College-Studenten auf Gültigkeit prüft.
Readiness Ruler Worksheet - MINT
Das Readiness Ruler Worksheet ist ein standardisiertes Arbeitsblatt des Motivational Interviewing Network of Trainers zur strukturierten Einschätzung der Veränderungsbereitschaft auf einer Skala.
Scaling Questions in Loesungsfokussierter Kurztherapie
Skalierungsfragen sind eine Technik der lösungsfokussierten Kurztherapie, bei der Klienten ihren Zustand oder Fortschritt auf einer Zahlenskala einordnen, um Handlungsbereitschaft sichtbar zu machen.
Self-Determination Theory - Offizielle Forschungsseite
Die Selbstbestimmungstheorie nach Deci und Ryan ist eine Motivationstheorie, die menschliches Handeln auf die drei Grundbedürfnisse nach Autonomie, Kompetenz und sozialer Zugehörigkeit zurückführt.
Modul 3.1: Angsthierarchie + Erwartungsprotokoll
11 Einträge
Amygdala
Der Mandelkern ist das Angst- und Stresszentrum des Gehirns. Bei Smartphone-Entzug wird er hyperaktiv und erzeugt übersteigerte Angstreaktionen.
Angsthierarchie
Eine persoenliche Rangliste von Angstsituationen von leicht bis extrem - der Fahrplan fuer schrittweise Konfrontation.
Desensibilisierung
Therapeutischer Prozess, bei dem wiederholte Konfrontation mit einem Angstreiz die emotionale Reaktion abschwaechen - das Gehirn lernt: Fehlalarm.
Erwartungsverletzung
Der therapeutische Kern jeder Angsttherapie - die befuerchtete Katastrophe tritt nicht ein, und das Gehirn aktualisiert seine Gefahrenbewertung.
Exposition
Das bewusste Aufsuchen von Angstsituationen, um dem Nervensystem zu zeigen dass die befuerchtete Katastrophe ausbleibt - der wirksamste Weg aus der Vermeidung.
Inhibitory Learning Model
Das moderne Expositionsmodell von Michelle Craske: Angsttherapie funktioniert nicht durch Loeschen alter Angsterinnerungen, sondern durch Aufbau einer staerkeren Sicherheitserinnerung daneben.
Inhibitory Learning Model
Psychologisches Modell der Expositionstherapie nach Craske – Angst wird nicht gelöscht, sondern durch neues Hemmlernen überschrieben. Grundlage moderner Expositionstherapie.
Kinotechnik
Imaginative Technik, bei der du belastende Erinnerungen wie einen Film von aussen betrachtest, um ihre emotionale Ladung zu reduzieren.
02 04 Kognitive Defusion
10 Einträge
Amygdala
Der Mandelkern ist das Angst- und Stresszentrum des Gehirns. Bei Smartphone-Entzug wird er hyperaktiv und erzeugt übersteigerte Angstreaktionen.
Automatische Gedanken
Blitzschnelle, unwillkuerliche Gedanken, die sich wie Fakten anfuehlen und deine Stimmung steuern, ohne dass du sie bewusst denkst.
Externalisierung
Therapeutische Technik aus der Narrativen Therapie: das Problem als eigenstaendige Einheit benennen, nicht als Teil deiner Identitaet.
Kognitive Defusion
Kognitive Defusion ist eine therapeutische Technik aus der Akzeptanz- und Commitmenttherapie (ACT), bei der man das Verhältnis zu seinen Gedanken verändert, statt ihren Inhalt zu widerlegen.
Kognitive Fusion
Zustand aus der ACT, in dem Gedanken mit der Realität verschmelzen — 'Ich bin ein Versager' statt 'Ich habe den Gedanken, ich sei ein Versager'. Gegenteil von Kognitiver Defusion.
MBSR
Mindfulness-Based Stress Reduction - das 8-woechige Achtsamkeitsprogramm von Jon Kabat-Zinn, kein Entspannungsprogramm sondern Lernen mit dem zu sein was da ist.
Selbstmitgefuehl
Selbstmitgefühl ist ein von Kristin Neff etabliertes psychologisches Konstrukt aus drei Komponenten — Selbstfreundlichkeit, gemeinsamem Menschsein und Achtsamkeit —, das den freundlichen Umgang mit sich selbst in schwierigen Momenten beschreibt.
Semantische Sättigung
Phänomen, bei dem ein Wort durch ständige Wiederholung seinen Bedeutungsgehalt verliert und nur noch als bedeutungsloser Klang wahrgenommen wird.
02 02 Gedanken Monitoring
9 Einträge
ABC-Protokoll
Analysemethode aus der REBT: Activating Event (A), Belief (B) und Consequence (C) aufdecken, um zu zeigen, dass nicht das Ereignis, sondern die Überzeugung die emotionale Reaktion verursacht.
Automatische Gedanken
Blitzschnelle, unwillkuerliche Gedanken, die sich wie Fakten anfuehlen und deine Stimmung steuern, ohne dass du sie bewusst denkst.
Cortisol
Das körpereigene Stresshormon, produziert in den Nebennieren, abgebaut in der Leber - im Gleichgewicht lebenswichtig, chronisch erhöht problematisch für Stoffwechsel und Lebergesundheit.
Externalisierung
Therapeutische Technik aus der Narrativen Therapie: das Problem als eigenstaendige Einheit benennen, nicht als Teil deiner Identitaet.
Kognitive Defusion
Kognitive Defusion ist eine therapeutische Technik aus der Akzeptanz- und Commitmenttherapie (ACT), bei der man das Verhältnis zu seinen Gedanken verändert, statt ihren Inhalt zu widerlegen.
Kognitive Verzerrungen
Systematische Denkfehler, die deine Wahrnehmung in eine negative Richtung verschieben - evolutionaer sinnvolle Abkuerzungen, die in modernen Kontexten feuern.
REBT (Rational-Emotive Verhaltenstherapie)
Von Albert Ellis begründete Therapiemethode, die zeigt, dass irrationale Überzeugungen — nicht äußere Ereignisse — emotionales Leiden erzeugen, und diese Überzeugungen durch aktives Disputieren verändert.
Verhaltensexperimente
Geplante Handlungen zur Ueberpruefung konkreter Befuerchtungen - du testest deine Ueberzeugung in der Realitaet, statt sie nur im Kopf zu diskutieren.
Modul 4.3: Kontextuelle Generalisierung
9 Einträge
Angsthierarchie
Eine persoenliche Rangliste von Angstsituationen von leicht bis extrem - der Fahrplan fuer schrittweise Konfrontation.
Context Renewal
Das Phaenomen, bei dem eine in der Therapie ueberwundene Angst in einem anderen Kontext zurueckkehrt - Hauptursache fuer Rueckfaelle nach erfolgreicher Expositionstherapie.
Erwartungsverletzung
Der therapeutische Kern jeder Angsttherapie - die befuerchtete Katastrophe tritt nicht ein, und das Gehirn aktualisiert seine Gefahrenbewertung.
Exposition
Das bewusste Aufsuchen von Angstsituationen, um dem Nervensystem zu zeigen dass die befuerchtete Katastrophe ausbleibt - der wirksamste Weg aus der Vermeidung.
Habit Stacking
Eine neue Gewohnheit an eine bestehende koppeln - das Autopilot-Verhalten wird zum automatischen Ausloser fuer das Neue.
Inhibitory Learning Model
Das moderne Expositionsmodell von Michelle Craske: Angsttherapie funktioniert nicht durch Loeschen alter Angsterinnerungen, sondern durch Aufbau einer staerkeren Sicherheitserinnerung daneben.
Kontextuelle Generalisierung
Therapeutische Lernerfahrungen durch Ueben in verschiedenen Kontexten und Zustaenden uebertragen - damit aus einer Uebung ein Alltagswerkzeug wird.
Retrieval Cues
Bewusst gesetzte Erinnerungsanker, die das Abrufen therapeutischer Lernerfahrungen in Stressmomenten sicherstellen - ein Lesezeichen im Kopf.
Modul 5.1: Hochrisiko-Mapping
9 Einträge
AVE (Abstinence Violation Effect)
Die Selbstverurteilung nach einem Ausrutscher, die oft schlimmer wirkt als der Ausrutscher selbst und eine Abwaertsspirale ausloesen kann.
Exposition
Das bewusste Aufsuchen von Angstsituationen, um dem Nervensystem zu zeigen dass die befuerchtete Katastrophe ausbleibt - der wirksamste Weg aus der Vermeidung.
Habit Stacking
Eine neue Gewohnheit an eine bestehende koppeln - das Autopilot-Verhalten wird zum automatischen Ausloser fuer das Neue.
Hochrisiko-Situationen
Vorhersagbare Kontexte, in denen die Rueckfallgefahr besonders hoch ist - sie zu kennen ist der groesste strategische Vorteil der Rueckfallpraevention.
Implementation Intentions
Wenn-Dann-Plaene, die ein gewuenschtes Verhalten an eine konkrete Situation koppeln und die Luecke zwischen Absicht und Handlung schliessen.
Lapse vs. Relapse
Lapse ist ein einzelner Ausrutscher, Relapse die vollstaendige Rueckkehr - was den Lapse zum Relapse macht, ist die Geschichte, die man sich danach erzaehlt.
Urge Surfing
Verlangen wie eine Welle beobachten statt dagegen zu kaempfen - Marlatt zeigte, dass jeder Drang nach 15-20 Minuten von allein nachlaeaesst.
SpinOff S-13: Sucht-Rückfallmanagement
SpinOff S-13 ist ein erweitertes Rückfallpräventions-Modul, das Craving-Management und Urge Surfing nach Marlatt zur Bewältigung von Suchtverlangen vermittelt.
Modul 2.3: Kognitive Umstrukturierung
8 Einträge
ABC-Protokoll
Analysemethode aus der REBT: Activating Event (A), Belief (B) und Consequence (C) aufdecken, um zu zeigen, dass nicht das Ereignis, sondern die Überzeugung die emotionale Reaktion verursacht.
Automatische Gedanken
Blitzschnelle, unwillkuerliche Gedanken, die sich wie Fakten anfuehlen und deine Stimmung steuern, ohne dass du sie bewusst denkst.
Erwartungsverletzung
Der therapeutische Kern jeder Angsttherapie - die befuerchtete Katastrophe tritt nicht ein, und das Gehirn aktualisiert seine Gefahrenbewertung.
Exposition
Das bewusste Aufsuchen von Angstsituationen, um dem Nervensystem zu zeigen dass die befuerchtete Katastrophe ausbleibt - der wirksamste Weg aus der Vermeidung.
Kognitive Defusion
Kognitive Defusion ist eine therapeutische Technik aus der Akzeptanz- und Commitmenttherapie (ACT), bei der man das Verhältnis zu seinen Gedanken verändert, statt ihren Inhalt zu widerlegen.
REBT (Rational-Emotive Verhaltenstherapie)
Von Albert Ellis begründete Therapiemethode, die zeigt, dass irrationale Überzeugungen — nicht äußere Ereignisse — emotionales Leiden erzeugen, und diese Überzeugungen durch aktives Disputieren verändert.
Sokratischer Dialog
Fragetechnik der KVT, die durch gezielte Fragen zur eigenen Erkenntnis fuehrt - Fragen wirkungen staerker als Gegenargumente.
Verhaltensexperimente
Geplante Handlungen zur Ueberpruefung konkreter Befuerchtungen - du testest deine Ueberzeugung in der Realitaet, statt sie nur im Kopf zu diskutieren.
Modul 4.2: Habit Stacking
8 Einträge
Body Scan
Achtsamkeitsuebung aus dem MBSR-Programm, bei der du systematisch mit wacher Aufmerksamkeit durch deinen Koerper wanderst.
Habit Stacking
Eine neue Gewohnheit an eine bestehende koppeln - das Autopilot-Verhalten wird zum automatischen Ausloser fuer das Neue.
Implementation Intentions
Wenn-Dann-Plaene, die ein gewuenschtes Verhalten an eine konkrete Situation koppeln und die Luecke zwischen Absicht und Handlung schliessen.
Kontextuelle Generalisierung
Therapeutische Lernerfahrungen durch Ueben in verschiedenen Kontexten und Zustaenden uebertragen - damit aus einer Uebung ein Alltagswerkzeug wird.
Neuroplastizität
Die Fähigkeit des Gehirns, sich lebenslang umzustrukturieren - neuronale Verbindungen zu stärken, zu schwächen oder neu zu bilden. Die wissenschaftliche Grundlage dafür, dass digitale Abhängigkeit heilbar ist.
Habit Stacking: Die Wissenschaft dahinter
Habit Stacking ist eine Methode der Gewohnheitsbildung, bei der eine neue Gewohnheit an eine bereits etablierte gekoppelt wird, um ihre Umsetzung zuverlässig zu verankern.
Implementation Intentions und Habit Formation
Implementation Intentions sind konkrete Wenn-Dann-Pläne, die Verhalten an bestimmte Situationen koppeln; diese PMC-Studie untersucht ihre Rolle bei der Gewohnheitsbildung.
Smartphone-Entzug: Die 30-Tage Heilung
Der Smartphone-Entzug ist ein strukturierter, wissenschaftlich fundierter 30-Tage-Plan, der schrittweise von zwanghafter Smartphone-Nutzung zu einem freien, bewussten Umgang mit dem Gerät führt.
Modul 1.2: Werteklärung
6 Einträge
Dickens Pattern
Visualisierungstechnik, die durch emotionale Zeitreise in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft tiefe Veraenderungsmotivation erzeugt.
Dopamin
Das "Haben-Wollen-Hormon" des Gehirns - nicht das Glückshormon, sondern der neurochemische Treibstoff hinter Motivation, Verlangen und digitaler Abhängigkeit.
Kognitive Dissonanz
Das innere Knirschen, wenn Ueberzeugungen und Verhalten sich widersprechen - dein Gehirn mag keine Widersprueche und reagiert mit kreativem Rationalisieren.
Readiness Ruler
Skala von 0-10 aus der Motivierenden Gespraechsfuehrung, die Veraenderungsbereitschaft sichtbar macht und Ambivalenz in Handlungsenergie umwandelt.
SpinOff S-01: Werte-Profiling
SpinOff S-01 ist ein Werte-Profiling nach dem ACT-Modell, das Teilnehmern hilft, eigene Werte zu sortieren, wenn sie nur wissen, was sie nicht wollen.
Laengsschnittstudie: Werte und Wohlbefinden
Die Längsschnittstudie zu Werten und Wohlbefinden ist eine Langzeituntersuchung über den Zusammenhang zwischen persönlicher Werteklärung und dauerhaftem psychischem Wohlbefinden.
Modul 3.2: Kinotechnik für belastende Erinnerungen
6 Einträge
Amygdala
Der Mandelkern ist das Angst- und Stresszentrum des Gehirns. Bei Smartphone-Entzug wird er hyperaktiv und erzeugt übersteigerte Angstreaktionen.
Desensibilisierung
Therapeutischer Prozess, bei dem wiederholte Konfrontation mit einem Angstreiz die emotionale Reaktion abschwaechen - das Gehirn lernt: Fehlalarm.
Exposition
Das bewusste Aufsuchen von Angstsituationen, um dem Nervensystem zu zeigen dass die befuerchtete Katastrophe ausbleibt - der wirksamste Weg aus der Vermeidung.
Kinotechnik
Imaginative Technik, bei der du belastende Erinnerungen wie einen Film von aussen betrachtest, um ihre emotionale Ladung zu reduzieren.
Memory Reconsolidation
Jedes Mal wenn du eine Erinnerung abrufst, wird sie kurzzeitig instabil und veraenderbar - in diesem Fenster kann sie dauerhaft umgeschrieben werden.
SpinOff S-07: Trauma-Vertiefung
SpinOff S-07 ist ein erweitertes Trauma-Modul, das die Traumaverarbeitung mit EMDR-Elementen vertieft und sich auf WHO- und NICE-Empfehlungen mit nachgewiesener Wirksamkeit stützt.
04 01 Implementation Intentions
6 Einträge
Exposition
Das bewusste Aufsuchen von Angstsituationen, um dem Nervensystem zu zeigen dass die befuerchtete Katastrophe ausbleibt - der wirksamste Weg aus der Vermeidung.
Habit Stacking
Eine neue Gewohnheit an eine bestehende koppeln - das Autopilot-Verhalten wird zum automatischen Ausloser fuer das Neue.
Implementation Intentions
Wenn-Dann-Plaene, die ein gewuenschtes Verhalten an eine konkrete Situation koppeln und die Luecke zwischen Absicht und Handlung schliessen.
Verhaltensexperimente
Geplante Handlungen zur Ueberpruefung konkreter Befuerchtungen - du testest deine Ueberzeugung in der Realitaet, statt sie nur im Kopf zu diskutieren.
Implementation Intentions und Habit Formation
Implementation Intentions sind konkrete Wenn-Dann-Pläne, die Verhalten an bestimmte Situationen koppeln; diese PMC-Studie untersucht ihre Rolle bei der Gewohnheitsbildung.
Smartphone-Entzug: Die 30-Tage Heilung
Der Smartphone-Entzug ist ein strukturierter, wissenschaftlich fundierter 30-Tage-Plan, der schrittweise von zwanghafter Smartphone-Nutzung zu einem freien, bewussten Umgang mit dem Gerät führt.
Modul 5.3: Identitäts-Integration
6 Einträge
Dickens Pattern
Visualisierungstechnik, die durch emotionale Zeitreise in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft tiefe Veraenderungsmotivation erzeugt.
Externalisierung
Therapeutische Technik aus der Narrativen Therapie: das Problem als eigenstaendige Einheit benennen, nicht als Teil deiner Identitaet.
Identitäts-Integration
Der Prozess, in dem therapeutische Veraenderungen zum Selbstbild werden - nicht jemand der Techniken anwendet, sondern jemand der sich veraendert hat.
Logotherapie
Logotherapie ist eine von Viktor Frankl begründete sinnzentrierte Psychotherapie (die 'Dritte Wiener Schule'), die den Willen zum Sinn als grundlegende menschliche Motivation versteht.
Unique Outcomes
Unique Outcomes sind ein Konzept der Narrativen Therapie nach Michael White, das Ausnahmen vom dominanten Problemnarrativ bezeichnet — reale Momente, in denen das Problem nicht die Kontrolle hatte, als Grundlage einer alternativen Lebensgeschichte.
SpinOff S-14: Narrative Therapy
SpinOff S-14 ist ein Modul, das Methoden der Narrativen Therapie nach White und Epston mit logotherapeutischen Elementen nach Frankl zur Sinn- und Geschichtenarbeit verbindet.
Modul 5.4: Abschluss + Booster-Vereinbarung
6 Einträge
Affect Labeling
Gefühle in Worte fassen reduziert messbar die Amygdala-Aktivierung — 'Name it to tame it' ist Neurowissenschaft, nicht nur Volksweisheit.
Booster-Sessions
Geplante Auffrischungseinheiten nach Therapieende, die das Gelernte reaktivieren und Rueckfaelle durch feste Termine statt Hoffen verhindern.
Hochrisiko-Situationen
Vorhersagbare Kontexte, in denen die Rueckfallgefahr besonders hoch ist - sie zu kennen ist der groesste strategische Vorteil der Rueckfallpraevention.
Kognitive Defusion
Kognitive Defusion ist eine therapeutische Technik aus der Akzeptanz- und Commitmenttherapie (ACT), bei der man das Verhältnis zu seinen Gedanken verändert, statt ihren Inhalt zu widerlegen.
Readiness Ruler
Skala von 0-10 aus der Motivierenden Gespraechsfuehrung, die Veraenderungsbereitschaft sichtbar macht und Ambivalenz in Handlungsenergie umwandelt.
CBT Langzeit-Wirksamkeit - Meta-Analyse
Die CBT-Langzeit-Wirksamkeits-Meta-Analyse ist eine Karger-Übersichtsarbeit, die die dauerhafte Wirkung kognitiver Verhaltenstherapie über längere Follow-up-Zeiträume hinweg untersucht.
SpinOff S-13: Sucht-Rückfallmanagement
5 Einträge
AVE (Abstinence Violation Effect)
Die Selbstverurteilung nach einem Ausrutscher, die oft schlimmer wirkt als der Ausrutscher selbst und eine Abwaertsspirale ausloesen kann.
Hochrisiko-Situationen
Vorhersagbare Kontexte, in denen die Rueckfallgefahr besonders hoch ist - sie zu kennen ist der groesste strategische Vorteil der Rueckfallpraevention.
Lapse vs. Relapse
Lapse ist ein einzelner Ausrutscher, Relapse die vollstaendige Rueckkehr - was den Lapse zum Relapse macht, ist die Geschichte, die man sich danach erzaehlt.
Selbstmitgefuehl
Selbstmitgefühl ist ein von Kristin Neff etabliertes psychologisches Konstrukt aus drei Komponenten — Selbstfreundlichkeit, gemeinsamem Menschsein und Achtsamkeit —, das den freundlichen Umgang mit sich selbst in schwierigen Momenten beschreibt.
Urge Surfing
Verlangen wie eine Welle beobachten statt dagegen zu kaempfen - Marlatt zeigte, dass jeder Drang nach 15-20 Minuten von allein nachlaeaesst.
Modul 3.4: Verhaltensexperimente für Überzeugungen
5 Einträge
Erwartungsverletzung
Der therapeutische Kern jeder Angsttherapie - die befuerchtete Katastrophe tritt nicht ein, und das Gehirn aktualisiert seine Gefahrenbewertung.
Exposition
Das bewusste Aufsuchen von Angstsituationen, um dem Nervensystem zu zeigen dass die befuerchtete Katastrophe ausbleibt - der wirksamste Weg aus der Vermeidung.
Verhaltensexperimente
Geplante Handlungen zur Ueberpruefung konkreter Befuerchtungen - du testest deine Ueberzeugung in der Realitaet, statt sie nur im Kopf zu diskutieren.
SpinOff S-08: Soziale Angst - Spezialprotokoll
SpinOff S-08 ist ein Spezialprotokoll für soziale Ängste, das die Exposition durch Video-Feedback und gezielte Aufmerksamkeitsverschiebung auf die soziale Angststörung anpasst.
SpinOff S-09: Zwangsgedanken (OCD-ERP)
SpinOff S-09 ist ein Modul zur Behandlung von Zwangsgedanken nach dem Prinzip Exposure plus Response Prevention, bei dem auf Neutralisierungshandlungen bewusst verzichtet wird.
SpinOff S-03: Atemangst
4 Einträge
4-7-8-Atmung
Atemtechnik mit Rhythmus 4-7-8 Sekunden - das verlängerte Ausatmen aktiviert den Parasympathikus und beruhigt das Nervensystem in Minuten.
Parasympathikus
Der Erholungsmodus des Nervensystems - laesst Herzschlag sinken, Verdauung laufen und Muskeln entspannen, aktivierbar durch langsames Ausatmen.
PMR (Progressive Muskelrelaxation)
Entspannungstechnik von Edmund Jacobson: Muskelgruppen bewusst anspannen und loslassen, um das Nervensystem durch den Kontrast in Erholung zu fuehren.
Vagusnerv
Der Vagusnerv ist der zehnte Hirnnerv und Hauptnerv des parasympathischen Nervensystems, der das Gehirn mit fast allen inneren Organen verbindet und Herzfrequenz, Verdauung, Entzündung und soziale Verbundenheit reguliert.
SpinOff S-12: Achtsamkeit (MBSR/MBCT)
4 Einträge
Body Scan
Achtsamkeitsuebung aus dem MBSR-Programm, bei der du systematisch mit wacher Aufmerksamkeit durch deinen Koerper wanderst.
Interozeptions-Training
Gezieltes Training des sechsten Sinnes nach innen - Herzschlag, Atmung und Muskelspannung bewusst wahrnehmen, ohne sie als Gefahr zu bewerten.
MBCT
Mindfulness-Based Cognitive Therapy - Achtsamkeitsprogramm speziell zur Rueckfallprophylaxe bei Depression, reduziert das Rueckfallrisiko um 40-50%.
MBSR
Mindfulness-Based Stress Reduction - das 8-woechige Achtsamkeitsprogramm von Jon Kabat-Zinn, kein Entspannungsprogramm sondern Lernen mit dem zu sein was da ist.
SpinOff S-14: Narrative Therapy
4 Einträge
Externalisierung
Therapeutische Technik aus der Narrativen Therapie: das Problem als eigenstaendige Einheit benennen, nicht als Teil deiner Identitaet.
Identitäts-Integration
Der Prozess, in dem therapeutische Veraenderungen zum Selbstbild werden - nicht jemand der Techniken anwendet, sondern jemand der sich veraendert hat.
Logotherapie
Logotherapie ist eine von Viktor Frankl begründete sinnzentrierte Psychotherapie (die 'Dritte Wiener Schule'), die den Willen zum Sinn als grundlegende menschliche Motivation versteht.
Unique Outcomes
Unique Outcomes sind ein Konzept der Narrativen Therapie nach Michael White, das Ausnahmen vom dominanten Problemnarrativ bezeichnet — reale Momente, in denen das Problem nicht die Kontrolle hatte, als Grundlage einer alternativen Lebensgeschichte.
SpinOff S-05: Selbstmitgefühl (CFT)
3 Einträge
Externalisierung
Therapeutische Technik aus der Narrativen Therapie: das Problem als eigenstaendige Einheit benennen, nicht als Teil deiner Identitaet.
Kognitive Defusion
Kognitive Defusion ist eine therapeutische Technik aus der Akzeptanz- und Commitmenttherapie (ACT), bei der man das Verhältnis zu seinen Gedanken verändert, statt ihren Inhalt zu widerlegen.
Selbstmitgefuehl
Selbstmitgefühl ist ein von Kristin Neff etabliertes psychologisches Konstrukt aus drei Komponenten — Selbstfreundlichkeit, gemeinsamem Menschsein und Achtsamkeit —, das den freundlichen Umgang mit sich selbst in schwierigen Momenten beschreibt.
SpinOff S-06: Alexithymie
3 Einträge
Alexithymie
Alexithymie ist ein Persönlichkeitsmerkmal auf einem Spektrum, das die Schwierigkeit beschreibt, eigene Emotionen wahrzunehmen, zu unterscheiden und sprachlich auszudrücken.
Body Scan
Achtsamkeitsuebung aus dem MBSR-Programm, bei der du systematisch mit wacher Aufmerksamkeit durch deinen Koerper wanderst.
Interozeptions-Training
Gezieltes Training des sechsten Sinnes nach innen - Herzschlag, Atmung und Muskelspannung bewusst wahrnehmen, ohne sie als Gefahr zu bewerten.
SpinOff S-07: Trauma-Vertiefung
3 Einträge
Desensibilisierung
Therapeutischer Prozess, bei dem wiederholte Konfrontation mit einem Angstreiz die emotionale Reaktion abschwaechen - das Gehirn lernt: Fehlalarm.
Exposition
Das bewusste Aufsuchen von Angstsituationen, um dem Nervensystem zu zeigen dass die befuerchtete Katastrophe ausbleibt - der wirksamste Weg aus der Vermeidung.
Kinotechnik
Imaginative Technik, bei der du belastende Erinnerungen wie einen Film von aussen betrachtest, um ihre emotionale Ladung zu reduzieren.
SpinOff S-08: Soziale Angst - Spezialprotokoll
3 Einträge
Angsthierarchie
Eine persoenliche Rangliste von Angstsituationen von leicht bis extrem - der Fahrplan fuer schrittweise Konfrontation.
Exposition
Das bewusste Aufsuchen von Angstsituationen, um dem Nervensystem zu zeigen dass die befuerchtete Katastrophe ausbleibt - der wirksamste Weg aus der Vermeidung.
SUDS (Subjective Units of Distress)
Skala von 0-100, um Angstintensitaet in einer Zahl auszudruecken - macht Angst als Spektrum sichtbar und Fortschritte in Exposition messbar.
SpinOff S-11: Embodied Cognition
3 Einträge
Embodied Cognition
Forschungsrichtung, die zeigt dass Denken nicht nur im Kopf stattfindet - Haltung, Gesten und Koerperwahrnehmung formen Gedanken und Gefuehle mit.
Interozeptions-Training
Gezieltes Training des sechsten Sinnes nach innen - Herzschlag, Atmung und Muskelspannung bewusst wahrnehmen, ohne sie als Gefahr zu bewerten.
Propriozeption
Dein Koerperlagesinn - Rezeptoren in Muskeln und Gelenken senden staendig Informationen, erklaert warum Yoga wirkt und schwere Decken beruhigen.
Schlaf
3 Einträge
Das Schlaf-Paradox: Warum Anstrengung den Schlaf vertreibt
Kapitel 1Schlaf ist ein weitgehend automatischer Prozess. Wer ihn durch Aufmerksamkeit, Absicht und Anstrengung erzwingen will (Espies Attention-Intention-Effort-Pfad), hemmt ihn genau dadurch. Das Tracking-getriebene Streben nach perfektem Schlaf heißt Orthosomnie (Baron et al. 2017).
NSDR & Yoga Nidra: Wie ich aufhörte, den Schlaf zu jagen
Kapitel 2NSDR und Yoga Nidra sind Ruhe- und Entspannungspraktiken, die den Leistungsdruck aus der Nacht nehmen und tiefe Erholung ermöglichen, ohne Schlaf aktiv erzwingen zu müssen.
Einschlaf-Meditation und Selbsthypnose: Wenn das Einschlafen-Wollen wach hält
Kapitel 3Einschlaf-Hypnose und Einschlaf-Meditation arbeiten nicht gegen das Wachsein, sondern gegen das Wollen: Sie nehmen den Druck aus dem Bett, statt Schlaf zu erzwingen. Wirksam für manche, kein Ersatz für eine Insomnie-Therapie.
SpinOff S-02: Motivationale Blockaden
2 Einträge
Dickens Pattern
Visualisierungstechnik, die durch emotionale Zeitreise in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft tiefe Veraenderungsmotivation erzeugt.
Kognitive Dissonanz
Das innere Knirschen, wenn Ueberzeugungen und Verhalten sich widersprechen - dein Gehirn mag keine Widersprueche und reagiert mit kreativem Rationalisieren.
SpinOff S-04: Neurobiologie-Vertiefung
2 Einträge
SpinOff S-09: Zwangsgedanken (OCD-ERP)
2 Einträge
Exposition
Das bewusste Aufsuchen von Angstsituationen, um dem Nervensystem zu zeigen dass die befuerchtete Katastrophe ausbleibt - der wirksamste Weg aus der Vermeidung.
Kognitive Defusion
Kognitive Defusion ist eine therapeutische Technik aus der Akzeptanz- und Commitmenttherapie (ACT), bei der man das Verhältnis zu seinen Gedanken verändert, statt ihren Inhalt zu widerlegen.
SpinOff S-10: Chronischer Schmerz
2 Einträge
Interozeptions-Training
Gezieltes Training des sechsten Sinnes nach innen - Herzschlag, Atmung und Muskelspannung bewusst wahrnehmen, ohne sie als Gefahr zu bewerten.
PMR (Progressive Muskelrelaxation)
Entspannungstechnik von Edmund Jacobson: Muskelgruppen bewusst anspannen und loslassen, um das Nervensystem durch den Kontrast in Erholung zu fuehren.
Vier Perspektiven, ein Ziel
Jede Tradition bringt einzigartige Einsichten zur Lebergesundheit. Im Konsens liegt die Stärke.
Westliche Medizin
Evidenzbasiert, biochemisch
TCM
Qi-Fluss, Meridiane
Ayurveda
Doshas, Agni, Pitta
Naturheilkunde
Pflanzen, Prävention
