tl;dr: JOMO (Joy of Missing Out) bezeichnet die bewusste, aktive Freude am Nicht-Teilnehmen - das Gegenteil der FOMO-getriebenen Angst vor dem Verpassen. Psychologisch ist JOMO weniger ein Gefühl als eine Haltung: die Fähigkeit, die eigene Aufmerksamkeit als knappe Ressource zu behandeln und den Entzug von sozialen Feeds, Events und Benachrichtigungen als Zugewinn statt als Verlust zu erleben.
Als mir dieser Begriff das erste Mal begegnete, habe ich ihn für Marketingsprech gehalten. JOMO. Joy of Missing Out. Klang nach einem dieser Wörter, die jemand am Whiteboard erfindet, weil er ein Gegenstück zu FOMO braucht und einen einprägsamen Vierteiler als Akronym hinbekommt. Ich habe das kurz weggewischt und danach noch Wochen damit verbracht, genau dieses Phänomen zu suchen - ohne den Begriff dafür zu haben. Erst beim Recherchieren habe ich gemerkt, dass ich JOMO schon erlebt hatte, bevor ich wusste, wie es heißt. Und dass mein erster Reflex, es als flachen Trendbegriff abzutun, falsch war.
Was ist JOMO?
JOMO steht für Joy of Missing Out und bezeichnet die positive Erfahrung, bewusst nicht an sozialer Aktivität, digitalen Feeds oder kollektiven Ereignissen teilzunehmen. Es ist das aktive Gegenstück zu fomo - der Fear of Missing Out, jener gut beschriebenen Angst vor sozialem Ausschluss, die Przybylski und Kollegen 2013 als psychologisches Konstrukt mit Messskala versehen haben.1
Die Kernidee: Während FOMO die Aufmerksamkeit ständig nach außen zieht, kehrt JOMO sie um. Wer JOMO erlebt, zieht nicht aus Erschöpfung aus dem Strom heraus, sondern aus einer Entscheidung - und erlebt diesen Rückzug als Bereicherung, nicht als Verzicht.
- Akronym: JOMO - Joy of Missing Out
- Gegenteil: FOMO - Fear of Missing Out
- Ursprung: Pop-psychologischer Begriff, in Umlauf gekommen um 2012-2015; akademische Forschung ab ca. 2019
- Kernmerkmal: Bewusste, positive Entscheidung zum Nicht-Teilnehmen
- Verwandte Konzepte: Digitales Wohlbefinden, Achtsamkeit, Autonomieerleben (Self-Determination Theory)
- Abgrenzung: Kein klinisches Konzept, kein ICD-Kürzel
Warum mich FOMO nie interessiert hat - und JOMO trotzdem trifft
Als mir vor einigen Jahren klar wurde, wie viel Zeit ich täglich darauf verwendet hatte, Feeds durchzuscrollen, ohne irgendetwas davon wirklich zu wollen, hatte ich kein Wort dafür. Keine FOMO-Angst, zumindest nicht bewusst. Eher das Gegenteil: ein dumpfes Unbehagen, das sich einstellte, wenn ich doch nachschaute und hinterher weniger hatte als vorher - weniger Energie, weniger Konzentration, ein leises Gefühl von Vertane-Zeit. Das Scrollen selbst war nie Freude. Es war Pflicht ohne Auftraggeber.
Der Moment, den ich als JOMO beschreiben würde, kam an einem Sonntag auf dem Forggensee, bei einem dieser Morgen, die sich anfühlen wie zu früh aufgewacht und doch froh darüber. Ich hatte das Telefon im Rucksack gelassen, nicht mit Vorsatz, sondern aus Faulheit. Und nach zwei Stunden Rudern saß ich am Ufer und merkte: nichts fehlt. Kein Zug auf das Gerät. Kein leises Schuldgefühl, das sich sonst nach drei Stunden ohne Nachrichten einschleicht. Es war nicht Gleichgültigkeit, ich war ganz da - nur eben ohne den parallelen Informationsstrom, den ich davor für normal gehalten hatte.
Das ist der Kern von JOMO, und ich muss zugeben, dass ich anfangs dachte, es sei dasselbe wie Gleichgültigkeit oder Rückzug aus Erschöpfung. Es ist es nicht. Der Unterschied liegt genau dort: Erschöpfter Rückzug ist passiv - das System schaltet ab, weil nichts mehr geht. JOMO ist eine aktive Bewertung: ich möchte gerade nicht teilnehmen, weil das Nicht-Teilnehmen selbst etwas hat.
Wie JOMO psychologisch funktioniert
Hinter dem Begriff steht mehr als ein Stimmungsbild, auch wenn die akademische Forschung dazu jung ist. Eine der ersten skalengestützten Studien zu JOMO erschien 2025 - Kantar und Kollegen validierten eine JOMO-Skala an 932 Teilnehmern und zeigten, dass JOMO negativ mit sozialer Mediensucht assoziiert ist, vermittelt durch geringere Einsamkeit und geringeren psychologischen Distress.2 Ein anderer Forschungsansatz (Li & Han, 2025) folgte Nutzern von Dating-Apps und beschrieb den Übergang von FOMO zu JOMO als einen psychologischen Prozess, nicht als einmaligen Entschluss - das, was sie den Stressor-Strain-Outcome-Rahmen nennen.3
Die self-determination-theory-Theorie (Deci & Ryan, 1985) bietet hier einen theoretisch belastbareren Rahmen als JOMO selbst: Das Erleben von Autonomie, Kompetenz und Verbundenheit ist ein psychologisches Grundbedürfnis. FOMO entsteht genau dort, wo Verbundenheit und Zugehörigkeit chronisch unbefriedigt bleiben - das Scrollen ist der Versuch, diese Lücke zu schließen. JOMO, psychologisch gelesen, ist der Moment, in dem jemand die Verbundenheit nicht über den digitalen Stream sucht, weil er sie anderswo findet oder das Sitzen mit dem Nicht-Erfüllten aushält.
JOMO aus verschiedenen Perspektiven
Westliche Psychologie
Die westliche Forschung hat FOMO seit Przybylski et al. 2013 gründlich untersucht - über 40 Studien finden sich allein in der PMC-Datenbank. JOMO ist das jüngere Konstrukt; es fehlt noch eine etablierte Messtheorie mit replizierten Befunden. Die vorhandenen Studien arbeiten mit unterschiedlichen Operationalisierungen, was Vergleiche schwierig macht. Was die Forschung bisher zeigt: JOMO ist nicht dasselbe wie soziale Isolation oder depressiver Rückzug. Menschen, die JOMO berichten, zeigen in den Studien tendenziell höhere Werte für Wohlbefinden und Selbstwirksamkeit, nicht niedrigere für soziale Einbindung.2 Ob JOMO eine Ursache oder Folge von Wohlbefinden ist - das ist noch offen.
Hier muss ich eine ehrliche Einschränkung einbauen, obwohl ich den Grundbefund für plausibel halte: Die Kausalrichtung ist in den vorliegenden Querschnittsstudien nicht geklärt. Menschen, die es sich leisten können, bewusst zu verpassen, sind möglicherweise ohnehin sozial besser eingebettet. Wer Angst vor Ausschluss hat, weil die sozialen Sicherheiten fehlen, kann JOMO nicht einfach beschließen - das wäre ein Ratschlag, der das Problem mit dem Privileg verwechselt.
Traditionelle Chinesische Medizin
Die TCM denkt nicht in FOMO und JOMO, aber das Konzept des Shen - der Geisteskraft, die im Herzen wohnt und Klarheit des Bewusstseins trägt - hat eine strukturelle Verwandtschaft. Ein unruhiges Herz, aufgewühlt durch Reizüberflutung und stetigen Vergleich, gilt als Shen-Störung: der Geist findet keinen Ruhepunkt, die Aufmerksamkeit flattert. Was westliche Psychologie als FOMO beschreibt, würde ein TCM-Praktiker eher als Herzfeuer lesen - übermäßige Yang-Aktivität, die das Shen nicht landen lässt. JOMO wäre dann nicht Begriffssache, sondern ein Zustand, in dem der Geist ins Herz zurückgefunden hat: ruhig genug, um präsent zu sein, ohne ständig nach außen zu greifen.
Ayurveda
Ayurvedisch entspricht die FOMO-Dynamik einem Vata-Exzess: rastlose Bewegung, Zerstreuung, das ständige Greifen nach dem Nächsten. Vata steht für Luft und Raum - im Gleichgewicht schöpferisch und beweglich, aus dem Gleichgewicht angstgetrieben und nicht ankerfähig. JOMO wäre ayurvedisch ein erdender Zustand, Vata-pacifizierend, eine Qualität von Stabilität und Kapha: der Baum, der nicht bei jedem Wind schwingt. Praktiken wie Dinacharya (tagesstrukturierende Rituale) und Svādhyāya (Selbststudium, innere Einkehr) sind klassische Mittel, um diese Erdung herzustellen - ohne das Wort JOMO zu brauchen.
Naturheilkunde und europäische Tradition
Johann Sebastian Felke, Pfarrer und Naturheilkundler, hatte Anfang des 20. Jahrhunderts einen Begriff dafür, auch wenn er ihn nicht so nannte: die Heilkraft der Stille und des Rückzugs in die Natur als aktive Medizin, nicht als Vermeidung. Sebastian Kneipp, dessen fünf Säulen die Lebensordnung einschließen, meinte mit Ordnung auch die Ordnung der Eindrücke - wann lasse ich etwas zu, wann nicht. In der Hildegard-Medizin, der ich in meiner Recherche immer wieder begegne, heißt das Gegenprinzip zu Überreizung Viriditas - Lebenskraft, die sich nur entfalten kann, wenn man ihr Raum lässt. Kein Instagram-Begriff, aber dieselbe Beobachtung: wer nie aufhört, zu empfangen, erschöpft sich am Ende der Empfang selbst.
Wo sind sich alle einig?
Alle Traditionen, die sich mit Aufmerksamkeit und innerer Ruhe befassen, teilen eine Grundüberzeugung: Der menschliche Geist braucht Phasen ohne Input, um sich zu sortieren. Das ist keine romantische Verweigerungshaltung gegenüber Technologie. Es ist eine alte, über Kulturen und Jahrhunderte replizierte Beobachtung, dass Stille keine Leere ist, sondern Bedingung für Tiefe.
Wo gibt es Widersprüche?
Hier ist der Punkt, an dem ich ehrlich nicht ganz einverstanden bin mit der Art, wie JOMO im Wellness-Diskurs rezipiert wird. Ein Teil der JOMO-Literatur suggeriert implizit, das Wohlbefinden durch Nichtteilnahme sei für jeden gleich erreichbar - eine Art Entscheidungsautonomie, die man sich einfach nimmt. Das stimmt für Menschen, deren soziale Einbindung stabil genug ist, dass sie es sich leisten können zu verpassen. Für jemanden, dessen Netzwerk und Zugehörigkeit wesentlich über digitale Räume läuft - weil das der einzige zugängliche Raum ist - ist JOMO kein Privileg, sondern Ausschluss.
Die Studie von Kantar et al. (2025) arbeitet mit einer türkischen Stichprobe und bestätigt JOMO als protektiven Faktor gegen Mediensucht. Ich halte das für plausibel, aber ich misstraue der Schlussrichtung ein wenig: Wer bereits weniger einsam und psychologisch stabiler ist, findet Rückzug leichter. Das macht JOMO eher zu einem Symptom von Wohlbefinden als zu dessen Ursache. Die Kausalfrage ist in Querschnittstudien grundsätzlich nicht auflösbar, und die Literatur sagt das auch - nur der Wellness-Diskurs unterschlägt es oft.
Praktische Bedeutung
Worauf es in der Praxis hinausläuft: JOMO ist kein Zustand, den man herbeiführt, indem man Accounts deaktiviert und dann darauf wartet, dass sich Freude einstellt. Es ist eher ein Orientierungspunkt - eine Frage, die man sich stellen kann: Zieht mich das hier an, weil ich es will? Oder weil ich nicht wissen kann, was ich verpasse, wenn ich es nicht tue?
Michael, einer der Menschen, deren Detox-Weg ich eine Weile begleitet habe, hat diesen Unterschied schärfer formuliert, als ich es hätte tun können. Er hatte nach drei Wochen ohne Social Media festgestellt, dass er nicht Frieden mit dem Fehlen der Apps gemacht hatte - er hatte keine Vermissung mehr gespürt. „Nicht wie ein Raucher, der aufgehört hat und es trotzdem noch will. Eher wie jemand, der gemerkt hat, dass das, was er da gegessen hat, kein Essen war." Das ist der Kern von JOMO als Erfahrung: nicht die Abwesenheit von Bedürfnis, sondern die Neubewertung davon, was das Bedürfnis eigentlich war.
- JOMO ≠ Isolation: Rückzug aus Wahl, nicht aus Erschöpfung oder Angst vor Kontakt
- JOMO ≠ Gleichgültigkeit: Aktive Präferenz für Tiefe statt Breite der Erfahrung
- Voraussetzungen: Basale soziale Einbindung hilft; wer sozial abhängig von digitalen Räumen ist, kann JOMO nicht einfach beschließen
- Praktischer Einstieg: Einzelne Zeitfenster ohne digitale Eindrücke testen - und beobachten, ob Erleichterung oder Unruhe entsteht
- Kein Therapie-Ersatz: Bei anhaltendem Leidensdruck durch digitale Vergleichs-Mechaniken: fachliche Unterstützung holen
Was wenn...?
Was passiert, wenn man JOMO als Haltung dauerhaft kultiviert, ohne die dahinter liegenden Mechanismen zu verstehen? Zwei Richtungen sind denkbar. Erstens: wer soziale Verbindlichkeiten unter dem Label JOMO vermeidet, riskiert echte soziale Isolation - das Gegenteil von dem, was der Begriff meint. Zweitens: wer JOMO als Gegenbewegung zu FOMO framt, ohne die tieferliegenden Schichten zu betrachten (Was fehlt mir eigentlich? Wozu scrolle ich?), behandelt auch hier die Oberfläche.
Die grawes-konsistenztheorie bietet hier eine hilfreiche Erweiterung: Konsistenz zwischen Annäherungs- und Vermeidungszielen ist psychologisch zentraler als die Frage, ob man gerade online oder offline ist. JOMO als Zustand kann ein Symptom von hoher Konsistenz sein - oder eine Strategie, um Konflikte kurzfristig zu umgehen.
Was berichten Menschen?
Das Muster, das mir in Gesprächen über digitalen Rückzug immer wieder begegnet, ist kein Triumph. Es ist eher ein leises Erstaunen. Menschen berichten nicht von heroischer Selbstdisziplin. Sie berichten von einem Moment, in dem das Smartphone einfach liegen blieb - und dann von der Frage, ob das schon immer so hätte sein können. Für viele ist der erste längere Zeitraum ohne aktive Social-Media-Nutzung keine Befreiung, sondern zuerst Langeweile und dann etwas schwerer Beschreibbares: mehr von sich selbst, ohne dass sie sagen könnten, was das heißt.
Ein Forum-Kommentar aus r/digitalminimalism, den ich vor Monaten gespeichert habe, bringt es auf den Punkt, den ich nicht besser hätte formulieren können: „Ich dachte, ich verpasse etwas. Dann habe ich gemerkt, dass ich schon jahrelang etwas verpasst habe - nämlich meinen eigenen Abend."
Häufige Fragen
Ist JOMO dasselbe wie Digital Detox? Nicht ganz. digital-detox bezeichnet meist zeitlich begrenzte Auszeiten von Technologie. JOMO ist eher eine dauerhaftere Haltung - eine Bewertungsänderung, bei der die Abwesenheit von Feeds nicht als Verzicht erlebt wird, sondern als das Normalere. Ein gelungener Digital-Detox kann JOMO als Ergebnis haben, muss es aber nicht.
Kann man JOMO trainieren oder herbeiführen? Nicht direkt. Was trainierbar ist: Aufmerksamkeit auf das, was tatsächlich Freude bringt, und die Fähigkeit, die Stille mit dem Nicht-Informiert-Sein auszuhalten. Achtsamkeitsbasierte Praxis kann dabei helfen, FOMO-Impulse zu beobachten, ohne ihnen sofort zu folgen - was die Voraussetzung für JOMO-Erleben ist, auch wenn JOMO selbst nicht direkt lehrbar ist.
Ist JOMO für alle Menschen gleich erreichbar? Nein. Wer sozial auf digitale Räume angewiesen ist - wegen geographischer Isolation, sozialer Marginalisierung oder fehlender lokaler Gemeinschaft - erlebt den Rückzug aus digitalen Räumen anders als jemand mit dichtem Offline-Netz. JOMO als Universallösung zu verkaufen unterschlägt diese strukturelle Ungleichheit.
Wie unterscheidet sich JOMO von depressivem Rückzug? Depressiver Rückzug ist passiv und von Erschöpfung oder Hoffnungslosigkeit getragen - die Teilnahme am sozialen Leben fühlt sich unerreichbar an, nicht ungewollt. JOMO ist aktiv: eine bewusste Auswahl, keine Einschränkung. Wer unsicher ist, wo auf dieser Skala ein eigener Rückzug liegt, sollte das mit fachlicher Unterstützung klären.
Hat JOMO einen Ursprung, eine Person, die den Begriff geprägt hat? Das ist weniger klar als bei FOMO, das auf Patrick McGinnis zurückgeht (Harvard Business School, 2004). JOMO taucht um 2012-2015 in Blog-Texten auf, populärer wurde es durch Artikel in The Atlantic und ähnlichen Medien. Wer es als Erster formuliert hat, ist nicht eindeutig belegt - was den Begriff von einem akademischen Konzept unterscheidet.
Quellen
Ich-Bericht mit konstruiertem Rahmen. Die anderen Figuren sind anonymisierte Komposit-Personen - reale Begegnungen aus der Erinnerung, verdichtet und erzählerisch ausgeschmückt; keine realen Einzelpersonen. Fachliche Aussagen sind mit Quellen belegt. Kein Therapie-Ersatz.
Footnotes
- Przybylski, A. K., Murayama, K., DeHaan, C. R., & Gladwell, V. (2013). Motivational, emotional, and behavioral correlates of fear of missing out. Computers in Human Behavior, 29(4), 1841-1848. https://doi.org/10.1016/j.chb.2013.02.014 ↩
- Kantar, A., Yalçın, İ., Kocabıyık, O. O., & Barry, C. (2025). Joy of Missing Out (JOMO) and its role in reducing social media addiction: The serial mediating role of loneliness and psychological distress. Psychological Reports. https://doi.org/10.1177/00332941251378710 ↩ ↩2
- Li, Y., & Han, E. (2025). From anxiety to contentment: The role of multiple mediations and privacy concerns in the transition from the FOMO to the JOMO among dating app users. Behavioral Sciences, 15(2), 168. https://doi.org/10.3390/bs15020168 ↩
